Monthly Archives: November 2013

Aktuell

ACHTUNG!!!

Die heutige Veranstaltung “Freund hört mit” in der Universität fällt wegen Erkrankung des Referenten aus!
Ein eventueller Nachholtermin wird hier rechtzeitig bekanntgegeben.

Veranstaltungsempfehlung

Jour Fixe des GegenStandpunkt

Andauerndes Massensterben an Europas Grenzen:
Das Grenzregime
im grenzenlosen Kapitalismus

Wie die Öffentlichkeit die „humane Katastrophe“ vor Lampedusa gedanklich bewältigt

Dienstag, 3.12.2013, 19.30 Uhr, Werkhof, Gaußstraße 25/Ecke Nernstweg

Es hat schon 300 Tote auf einen Schlag gebraucht, damit sich in Europa Betroffenheit über das Flüchtlingselend einstellt. Dass in den letzten zehn Jahren mehr als zwanzigtausend Flüchtlingen an der europäischen Südgrenze ertrunken sind, wurde mehr nebenher registriert. Jetzt sind alle Stellungnahmen einig, dass ganz furchtbar ist, was da im Mittelmeer passiert und rasch Abhilfe geschaffen werden muss. So ziemlich alle Kommentatoren, die mit der europäischen Flüchtlingspolitik harsch ins Gericht gehen, sind sich bei aller Kritik aber auch so ziemlich darüber einig, dass sich letztlich wenig machen lässt, ja dass dieses Grenzregime für Europa ganz unverzichtbar ist. Auf die eine oder andere Weise enthalten ihre kritischen Einlassungen das Bekenntnis, dass die Abschottung Europas gegenüber dem unerwünschten Flüchtlingsstrom zu unserem marktwirtschaftlichen System und unserem vereinten Europa einfach dazugehören – und damit auch der Tod von Immigranten.
Erklären, warum dieses System ohne tödliche Grenzsicherung nicht auskommt, will kaum jemand. Und noch weniger denken daran, dieses System als unmenschlich zu verwerfen – wie seinerzeit den deutschen Teilstaat mit Mauer und Stacheldraht.

Zitate zur Diskussionsgrundlage HIER.

Forum GegenArgumente

7 Thesen zum

 Grund der Flüchtlingsströme

Mittwoch, dem 20. November 2013 um 18:30 Uhr
Universität Hamburg, Pferdestall, Allende-Platz 1, Raum 107
Forum Gegenargumente Hamburg/ AANO

Europas Politiker berufen sich bei ihrem Ausbau der „Festung Europa“ rechtfertigend darauf, dass sonst eine „Lawine von Armutsflüchtlingen aus Schwarzafrika“ auf Europa zurollen würde. Sie pflegen das Bild einer Lage, mit deren Herstellung sie nichts zu tun haben und mit deren humanitärer Bewältigung sie überfordert seien. Das ist von vorn bis hinten gelogen:

Die „menschliche Katastrophe“ von Lampedusa

Wie die Politik mit Gewalt und Recht ein „Flüchtlingsproblem“ schafft –
und es dann mit Recht und Gewalt bekämpft

 

1. Anfang Oktober kommt es vor Lampedusa zur „humanitären Katastrophe“: Ein hoffnungslos überladenes Schiff voller Afrikaner kentert. Die Bilanz sind 300 Tote. Wie stets, wenn das alltägliche Ertrinken, Ver­hungern und Verdursten von „Flüchtlingen“ im Mittelmeer das gewohnte Maß übersteigt, ist eine politische Trauergemeinde hochrangiger Politiker zur Stelle, die ihr „Entsetzen“ vor den bereit stehenden Reportern ausbreitet und versichert, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, damit so eine „Tragödie“ nicht mehr pas­sieren kann: „Das Mittelmeer darf kein Massengrab werden!“ heißt der mit viel humanem Impetus vorge­brachte Aufruf, mit dem Europas Politiker ein wenig darüber hinweg sehen, dass es das seit Jahren ist und mit dem forcierten Ausbau ihres Kontinents zu einer „Trutzburg“ gegen Flüchtlinge immer mehr dazu wird.

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Jour fixe: Syrien

Veranstaltungsempfehlung:

Ein weltpolitischer „Überraschungscoup“?

Syriens Chemiewaffen werden abgerüstet –
der Krieg wird gnadenlos vorangetrieben

Dienstag, 12. 11., 19:30 Uhr, Werkhof, Gaußstraße 25/Ecke Nernstweg, Jour Fixe des GegenStandpunkt

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