Monthly Archives: Mai 2014

Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO

Warum soll die Wirtschaft unbedingt wachsen?

Wahnsinn Wachstum …

Vortrag & Diskussion

(In Kooperation mit der Zeitschrift Gegenstandpunkt)

Mittwoch, 4. Juni 2014, 19 Uhr · Universität Hamburg,Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal H

Endlich, heißt es, wird es 2014 in Deutschland wieder Wachstum geben. Ohne Wachstum ist Krise, ohne Wachstum wächst die Arbeitslosigkeit, sind Renten und Sozialkosten nicht zu finanzieren und die Normalbürger werden ärmer. Nur wenn die Wirtschaft wächst, gibt es Arbeit und Lohn, bleiben Renten und Gesundheit bezahlbar…

Es lohnt sich, sich die Absurdität dieses allseits akzeptierten Zusammenhangs klarzumachen: Das Leben der ganzen Gesellschaft hängt davon ab, dass die Wirtschaft immerzu wächst. Alles, was übers Jahr gearbeitet, produziert und verkauft wird, ist witzlos, verfehlt sein eigentliches Ziel, wenn es nicht mehr ist, als im Jahr vorher. Die Gesellschaft ist darauf angewiesen, immer mehr zu produzieren: Nur wenn immer mehr Menschen immer mehr arbeiten, herrschen die sogenannten goldenen Jahre des Kapitalismus. Continue reading

Der Arbeitskreis Forum Gegenargumente/AANO lädt ein

Vortrag & Diskussion

Die Frau im Kapitalismus – Anerkennung von „Frauenproblemen“ statt Kritik an deren Gründen

Referentin: Margaret Wirth (Redaktion GegenStandpunkt)

Mittwoch, 25. Juni 2014, 19.00 Uhr · Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg

So ziemlich alle Welt ist sich heutzutage einig: Um Frauen muss sich in unserer Gesellschaft besonders gekümmert werden; dieser Teil der Menschheit benötigt eine besondere Betreuung. Die wird ihnen auch lebhaft zuteil: Noch jede gesellschaftliche und politische Organisation lobt sich dafür, Frauen besondere Berücksichtigung zuteil werden zu lassen. Es gibt Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Quotenregelungen, selbst in der Sprache dürfen sich Frauen inzwischen gleichberechtigt vertreten sehen. Als Frau darf man sich überall zu Wort melden, sich auf eine besondere Betroffenheit berufen und Berücksichtigung einfordern. Dass jemand, der irgend etwas will oder sich über etwas beschwert, dies als Frau unter Berufung auf die Geschlechtszugehörigkeit äussert, gilt als Argument, das ganz für sich dazu berechtigt, ein Anliegen geltend zu machen – ganz getrennt davon, in welchem Zusammenhang es geäußert wird und welchen Inhalt das Anliegen hat. So wird den Problemen, die Frauen haben, Respekt entgegengebracht: Es wird betont, dass man sie ernst nimmt. Selbst in der Wissenschaft ist das Thema „Frau“ bzw. „gender“, wie es moderner heißt, zu einem eigenen Theorie- und Forschungszweig ausgebaut worden, wo sich hauptsächlich Wissenschaftlerinnen des Themas Mann – Frau annehmen. Continue reading