Monthly Archives: Oktober 2014

Veranstaltungstipp

Wir empfehlen eine Veranstaltung des Forum Gegenargumente/AANO

“Beschäftigung” – “Globalisierung” – “Standort”:

Anmerkungen zum kapitalistischen Verhältnis zwischen

Arbeit und Reichtum

Vortrag & Diskussion
Referentin: Prof. Margaret Wirth
(Redaktion GEGENSTANDPUNKT)

Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr · Universität Hamburg, Audimax 2, Von-Melle-Park 4

Alle brauchen Arbeit – viele finden keine. Man kann das für ein soziales Problem halten und sich vorstellen, „Beschäftigungsförderung“ wäre die passende Antwort, mit staatlichen Arbeitsbeschaf­fungsmaßnahmen und einer Senkung der Lohnnebenkosten, mit der „Schaffung von neuen Ar­beitsplätzen“ durch Teilzeit- und Leiharbeit, oder wie auch immer. Über eine gewisse Absurdität muss man sich dabei allerdings schon hinwegsetzen: Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit und so viele vollgepackte Arbeitsstunden, um leben zu können? Dass weniger Arbeit erspar­te Mühe bedeutet: Warum gilt die Gleichung nicht? Continue reading

Veranstaltungstipp

Wir empfehlen eine Veranstaltung des Forum Gegenargumente/AANO

TTIP: Ein Kampfprogramm zur Neuordnung des Weltmarkts für Dollar- und Eurokapitalisten

Vortrag & Diskussion
(In Kooperation mit der Zeitschrift GEGENSTANDPUNKT)

Dienstag, 18. November 2014, 19 Uhr · Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal M

„TTIP bringt mehr Wachstum!“ versprechen die verantwortlichen Wirtschaftspolitiker. Wem versprechen sie damit eigentlich was? Dass Löhne und Gehälter wachsen, ist jedenfalls nicht versprochen. Dass die Lebensverhältnisse für normale Menschen leichter, angenehmer, sauberer, gesünder werden, ist auch nicht im Programm. Wachsen soll „die Wirtschaft“, nämlich was die an Erfolgszahlen produziert. Was sie da hinkriegt, ist natürlich nach wie vor und mehr denn je eine Frage der Konkurrenz – zwischen den Firmen, und zwischen den Staaten, die für die Bilanzen der Wirtschaft ihres Landes alle Rücksichten fallen lassen. Was also auf alle Fälle wächst und wachsen soll, das sind Reichweite und Schärfe eben dieser Konkurrenz, für die die Firmen in Europa, in Nordamerika und überhaupt weltweit ihr Personal auf wachsende Leistung trimmen und für die die zuständigen Politiker ihren Völkern einen gut durchorganisierten wachsenden Leistungsdruck bescheren. „Reformen“ ist das niedliche Stichwort dafür. Continue reading