Abseits und andererseits – Argumente zu Fußball und Nation

Diskussionsveranstaltung des FORUM GEGENARGUMENTE

Normalerweise spielen sie nicht miteinander, die Nationen dieser Welt. Der internationale Vergleich, den sie in der Hauptsache pflegen, besteht in der Konkurrenz um Geld und Macht. Die Gegensätze dabei sind so hart, dass sie manchmal sogar auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden. Warum treffen sich dieselben Nationen noch einmal auf dem Spielfeld, so als gäbe es eine herzliche Eintracht zwischen ihnen?

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Die Völker stellen das Publikum der Europameisterschaft. Ganz ohne Kommando von oben füllen sich die Stadionränge mit Heerscharen von lebenden Nationalfahnen, geschminkt in den jeweiligen Landesfarben, ohne die ein Ball offenbar einfach nicht zu treffen geht. Was hat das Balltreten mit Nationalismus zu schaffen?

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Das Motto der letzten Weltmeisterschaft: „Die Welt zu Gast bei Freunden“. Das klingt stark nach Völkerfreundschaft. Warum gibt es oft Verletzte nach solchen Begegnungen? Konsequenter Körpereinsatz engagierter Patrioten jenseits des Rasens oder eine Entgleisung?

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Intellektuelle und Vordenker wie Günter Grass beargwöhnten das schwarz-rot-goldene Flaggenmeer als latente Fremdenfeindlichkeit. Ein anständiger Patriotismus hätte weltoffen und multikulturell zu sein. Gibt es so etwas überhaupt, einen guten Nationalismus?

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Diese Fragen wollen wir diskutieren am

 Mittwoch 20. Juni 2012, 18:30 Uhr

 Uni HH, Allendeplatz 1, Pferdestall, Raum 104


Eine Antwort zu “Abseits und andererseits – Argumente zu Fußball und Nation

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