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Der Fall Syrien

Rote Linien, Chemiewaffen und UN-Diplomatie

US-Präsident Obama hat für den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien eine „rote Linie“ gezogen. Für deren Überschreiten hat er ein unmittelbares Eingreifen der Supermacht angedroht.
Was bezweckt die Weltmacht damit?

Was unterscheidet die Chemiewaffen vom konventionellen Zerstörungsarsenal, das ja seit 2 Jahren ausgiebig zum Einsatz kommt?
Der angedrohte Militärschlag beansprucht ausdrücklich nicht die Entscheidung des syrischen Bürgerkriegs und den Sturz des „Regimes Assad“.
Wie kommt das und wie stehen die USA zum bisherigen Verlauf des Bürgerkriegs?

Mittlerweile ist dank russischer Vermittlung Syrien der UN-Chemiewaffenkonvention beigetreten. Es hat sich verpflichtet, seine Chemiewaffenbestände erst anzuzeigen und dann zu vernichten. Der Militärschlag der USA scheint aufgeschoben, wenn nicht aufgehoben. Die bis neulich beklagte Handlungsunfähigkeit der UN durch die „Blockade“ der Vetomächte Russland und China scheint beseitigt. Zufriedenheit kommt dennoch nicht auf.

Was ist da los?

Über diese Fragen wollen wir diskutieren am

Mittwoch, 25. September 2013 um 18:30 Uhr
R 104 Pferdestall Allende-Platz 1

Forum Gegenargumente Hamburg/ AANO

Flyer (PDF)

Krieg in Syrien

Ein Fall von „leading from behind“ der USA

Mittwoch, 7. November 2012 um 18:30 Uhr

R 104 Pferdestall Allende-Platz 1
Forum Gegenargumente Hamburg/ AANO

„Syrien ist nicht Libyen, die USA reagieren nicht in jedem Fall gleich“, so der damalige Verteidigungsminister Gates zu Beginn der Syrien-„Krise“. Eine Stellungnahme, die hiesige Kommentatoren gerne als Zurückhaltung verbuchen. Unterhalb eines überlegen asymmetrisch geführten Krieges können sie sich das Wirken der Weltmacht Nr.1 offenbar nicht vorstellen. In regelmäßigen Abständen erscheinen Leitartikel, die nach einem blutigen Gemetzel auf syrischem Boden nach mehr, also kriegerischem Engagement des Westens verlangen.

Krieg in Syrien