Schlagwort-Archiv: Eurokrise

Finanzkrise

Hier gibt es eine Zusammenfassung älterer Artikel zur Finanzkrise.

Professionelle Zyniker

Unter dem Motto »Gegen Ausbeutung und Verarmung« mobilisieren die beiden linken Gewerkschaften CGTP und UGT gegen die Regierung von Pedro Passos Coelho und das von der »Troika« aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds auferlegte Sparregime, das für die Bevölkerung bitterste Konsequenzen hat. Die deutsche Kanzlerin spendet der kompromißlosen Durchsetzung der Kürzungen dagegen ausdrücklich Beifall: Sie sieht Portugal »auf einem guten Weg«.
Dieser »gute Weg« führt das portugiesische Volk in bittere Armut. Seit das Land dem rigiden Sparprogramm unterworfen ist, das ihm als »Gegenleistung« für den »Rettungsschirm« über 78 Milliarden Euro auferlegt wurde, hat die Bevölkerung eine Senkung ihres Lebensstandards hinnehmen müssen. Offizielle Statistiken weisen Einkommensverluste von durchschnittlich 20 Prozent aus. Das ist ein weiterer Einschnitt in ein Lohnniveau, das ohnehin zu einem der niedrigsten in der gesamten EU zählt.
Artikel  auf junge welt vom 23.11.2011

Times: "Deutschland wieder im Krieg mit Europa"

„Wenn Clausewitz Recht hat und Krieg die Weiterführung von Politik mit anderen Mitteln ist, so ist Deutschland wieder im Krieg mit Europa – wenigstens in dem Sinne, als deutsche Politik in Europa charakteristische Kriegsziele zu erreichen versucht – die Verschiebung internationaler Grenzen und die Unterwerfung fremder Völker.“ „The Times“, London, 23. November (spiegel.de)
Während die Presse hierzulande über die Staaten herzieht, die angeblich „ihre Hausaufgaben nicht gemacht“ und die „über ihre Verhältnisse gelebt“ hätten, und für deren Unvermögen letztlich der „deutsche Steuerzahler“ haften müsse, bemerkt man im Ausland sehr wohl, wie erfolgreich Deutschland sich bemüht „gestärkt aus der Krise herauszugehen“ (Merkel).
Peter Decker schreibt über Deutschlands Versuch, die Systemkrise für ein deutscheres Europa zu nutzen.

GegenArgumente 11/2011 erschienen

Themen:

  • Mehr Schulden für die Rettung des Euro
  • Freerk Huisken: Was ist „brauner Terror“ und wie kommt es dazu?
  • Nachrichten aus der Marktwirtschaft „Deutsche im Kaufrausch“

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Mehr Schulden für die Rettung des Euro

Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO:

Ökonomischer Widerspruch und imperialistischer Sinn einer schon
wieder„alternativlosen“ Ausweitung der Staatsschuld

Mehr Schulden für die Rettung des Euro


Vortrag & Diskussion
Referent: Dr. Peter Decker (Redaktion GEGENSTANDPUNKT)

Mittwoch, 7. Dezember 201 1 , 1 9 Uhr
Universität Hamburg,
Hörsaal des Fachbereichs Erziehungswissenschaften (PI),
Von-Melle-Park 8

Lehren aus der Schuldenkrise 2011

Lehren aus der Schuldenkrise 2011 (3): Eine schöne Lektion in Sachen Demokratie: Volksabstimmung über „unseren“ Euro bei den Griechen – eine Katastrophe, die zum Glück aus demokratischer Verantwortung der zuständigen Politiker gerade noch verhindert wurde.
Radiobeitrag vom 16.11.2011
Teil 2: Warum es sich für Deutschland lohnen soll, den Euro zu retten
Teil 1: Was Merkels Versprechen „Wir lassen Griechenland nicht fallen!“ für die Griechen bedeutet

Euro-Kapitalismus unter deutscher Vormacht – Warum es sich für Deutschland lohnen soll, den Euro zu retten

MP3 Aufnahme von RadioX vom 7.11.2011

GegenArgumente (München) Nr. 30 / November 2011 erschienen

GegenArgumente (München) Nr. 30 / November 2011:
Inhalt:

  • Lehren aus der Schuldenkrise 2011: Warum es sich für Deutschland lohnen soll, den Euro zu retten
  • Das hat den Studierenden gerade noch gefehlt: Eine Vertretung, die die Politik berät!
  • Warum Anders Breivik mit einem Blutbad das christliche Abendland vor dem Islam retten wollte: Das nicht bloß „geistige Umfeld“ der Anschläge in Norwegen
  • Vorsicht, BAföG!

http://www.gegenargumente.de/zeitung.html
http://www.gegenargumente.de/zeitung/ga30.pdf

Arbeitskreis FORUM GEGENARGUMENTE (AANO)

Am kommenden Mittwoch wollen wir die Diskussion zur Schuldenkrise fortsetzen. Neueinstieg ist kein Problem!

Staatsschuldenkrise und Börsencrash

Zeit: Mittwoch, 7. und 28. September, 18.30 h
Ort: Universität Hamburg, Allende-Platz 1 ,
Pferdestall, R 104