Veranstaltungstipp

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung der AANO

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.

Thema am Donnerstag, 26. Mai 2016, 18 Uhr: 

Fair Trade und die Macht der Konsumenten:

Nichts als Einbildung!

Giftig für die Verbraucher, unaushaltbar für die Beschäftigten, ruinös für die Natur – so kennt der kritisch eingestellte Konsument die marktwirtschaftliche Produktion und ihre Resultate. Und er weiß Rat: Sein Geldbeutel soll mit gezieltem Einsatz die zahlreichen unguten Nebenwirkungen der Produktion für Profit einfach wegkaufen. Wir halten das für eine Schnapsidee, die für nichts brauchbar ist als für ein gutes Gewissen bei ihren Anhängern und ein paar Extra- Gewinne bei ihren geschäftstüchtigen Dienstleistern. Darüber wollen wir diskutieren.

Donnerstag, 26.März 2016, 18 Uhr · Universität Hamburg, Pferdestall/Soziologisches Institut, Allende Platz 1, Raum 108

Die weiteren Diskussionstermine in 2016 sind geplant für:

9. Juni (Thema: “Der Fall Böhmermann)
23. Juni

Veranstaltungstipp

Wir empfehlen VeranstaltungEN der AANO

„Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden
für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was
wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die
rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl
in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren
Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte
mit den vorhandenen Mächten.“
(Marx an Ruge, September 1843, MEW 1, 344)

Einladung zur Diskussion mit dem Forum Gegenargumente/AANO

 Man kann
- die Flüchtlingspolitik, mit der Merkel aus den Verfolgten und Ärmsten der Welt den Stoff für einen imperialistischen Großauftritt Deutschlands in und um Europa macht, als die Bewältigung eines humanitären Problems sehen
- die TTIP-Verhandlungen, in denen die deutsche Regierung um maximale Freiheiten für europäisches Kapitals auf dem amerikanischen Markt kämpft, als die Preisgabe demokratischer Transparenz beklagen
- die Millionengehälter deutscher Manager, die für die Steigerung des Börsenwerts der ihnen anvertrauten Aktiengesellschaften bezahlt werden, als ungeheure Ungerechtigkeit ohne jeden realistischen Bezug zu den Löhnen der Beschäftigten anprangern
- die Armut, die das Kapital mit der immer ertragreicher organisierten Ausnutzung bezahlter Arbeit herstellt, als die schwierige Frage sehen, bei welcher staatlich verfügten Grenze sie anfängt und aufhört Continue reading

Buchtipp

Der GEGENSTANDPUNKT 1-16 ist am 18. März erschienen

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Details zum Inhalt HIER.

ISSN 0941-5831, € 15, in Hamburg u.a. in folgenden Buchläden erhältlich:· Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee 26 · Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55 · Buchhandlung Kurt Heymann, Eppendorfer Baum 27 · Buchhandlung Axel Lüders, Heußweg 33 · cohen + dobernigg Buchhandel, Sternstr. 4 · Comic-Laden-Kollektiv, Fruchtallee 130 · Jokers Buchhandlung, Bahrenfelder Str. 119 und Grindelallee 42 · sowie in den Buchhandlungen im Hauptbahnhof / Bahnhof Altona und Airport Hamburg.

Direktbestellung bei:

GegenStandpunkt Verlagsgesellschaft, Kirchenstraße 88, 81675 München
gegenstandpunkt@t-online.de
www.gegenstandpunkt.com

Buchtipp

Soeben erschienen: “Das Finanzkapital”

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Peter Decker
Konrad Hecker
Joseph Patrick
Das Finanzkapital

180 Seiten Format A5 20,– €
Fadensiegelung mit Efalinkarton
ISBN 978-3-929211-16-0
Das Buch erscheint auch als Ebook.

Details zum Inhalt HIER

“Das Finanzkapital” ist in Hamburg u.a. in folgenden Buchläden erhältlich:· Heinrich Heine Buchhandlung, Grindelallee 26 · Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55 · Buchhandlung Kurt Heymann, Eppendorfer Baum 27 · Buchhandlung Axel Lüders, Heußweg 33 · cohen + dobernigg Buchhandel, Sternstr. 4 · Comic-Laden-Kollektiv, Fruchtallee 130 · Jokers Buchhandlung, Bahrenfelder Str. 119 und Grindelallee 42.

Direktbestellung bei:

GegenStandpunkt Verlagsgesellschaft, Kirchenstraße 88, 81675 München
gegenstandpunkt@t-online.de
www.gegenstandpunkt.com

Buchtipp

Der Fall Greichenland - Titelbild

J. Köper
U. Taraben
Der Fall Griechenland
Fünf Jahre Krise und Krisenkonkurrenz
Europa rettet sein Geld – die deutsche Führungsmacht ihr imperialistisches Europa-Projekt

130 Seiten, Format A5
€ 10,–
ISBN 978-3-929211-15-3

Mehr Info HIER

Neuerscheinung

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Margaret Wirth / Wolfgang Möhl

„Beschäftigung“ – „Globalisierung“ – „Standort“
Anmerkungen zum kapitalistischen Verhältnis zwischen
Arbeit und Reichtum

132 Seiten, Format A5
Fadensiegelung mit Efalinkarton
€ 10,–
ISBN 978-3-929211-14-6
Auch als Ebook erhältlich

Alle Infos HIER.

Neuerscheinung

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Freie Wahlen werden amtlich als Kernstück der Demokratie geschätzt. In der Demokratie, heißt es, wird nicht einfach regiert – das Volk erteilt per Abstimmung den Auftrag zur Wahrnehmung der Staatsgeschäfte. Weniger amtlich betrachten Politiker wie Wähler diese Veranstaltung ohne solche Ehrerbietung. Demokratische Politiker nehmen Wahlen nüchtern als Bedingung und Gelegenheit, auf Kosten der Konkurrenten an die Macht zu gelangen. Und mündige Bürger haben Wahlen längst als Schwindel durchschaut. Wählen gehen sie selbst bewusst ohne Illusionen, damit etwas zu „bewirken“ oder zu „verändern“.
Sowohl die hohe Meinung über die hehren Grundsätze demokratischer Machtausübung wie auch das abschätzige Urteil über die praktische Betätigung des Volkswillens übergehen allerdings, was das Institut der freien Wahlen tatsächlich leistet: Mit den Wahlkreuzen legitimiert sich immerhin eine Herrschaft, die sich auf ihre Unabhängigkeit von ihrer Basis – vom ‚Druck der Straße‘ – viel zugute hält und von ihrer Freiheit regen Gebrauch macht. Und auch wenn es aufgeklärten Zeitgenossen ‚letztlich doch egal‘ ist, von wem sie regiert werden; egal sollte es ihnen nicht sein, dass sie von ihrer demokratisch gewählten Herrschaft alle Lebensbedingungen serviert bekommen, mit denen sie praktisch zurechtkommen müssen.

ISBN 978-3-929211-13-9, 241 Seiten, € 14,80 – erhältlich im Buchhandel oder direkt beim GegenStandpunkt-Verlag, Kirchenstr. 88, 81675 München, Tel. 089 – 272 16 04, gegenstandpunkt@t-online.de, www.gegenstandpunkt.com

Veranstaltungstipp

Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO

Abweichende Meinungen zu TTIP

Europas und Amerikas Politiker werben:
Mehr Konkurrenz der Euro- und
Dollarkapitalisten ist unser Leben

Vortrag & Diskussion

Mittwoch, 11. Mai 2016, 19 Uhr · Universität Hamburg, WiWi-Bunker, Von-Melle-Park-5, Hörsaal A

„TTIP bringt mehr Wachstum!“ versprechen die verantwortlichen Wirtschaftspolitiker. Wem versprechen sie damit eigentlich was? Dass Löhne und Gehälter wachsen, ist jedenfalls nicht versprochen. Dass die Lebensverhältnisse für normale Menschen leichter, angenehmer, sauberer, gesünder werden, ist auch nicht im Programm. Wachsen soll „die Wirtschaft“, nämlich was die an Erfolgszahlen produziert. Was sie da hinkriegt, ist natürlich nach wie vor und mehr denn je eine Frage der Konkurrenz – zwischen den Firmen, und zwischen den Staaten, die für die Bilanzen der Wirtschaft ihres Landes alle Rücksichten fallen lassen. Was also auf alle Fälle wächst und wachsen soll, das sind Reichweite und Schärfe eben dieser Konkurrenz, für die die Firmen in Europa, in Nordamerika und überhaupt weltweit ihr Personal auf wachsende Leistung trimmen und für die die zuständigen Politiker ihren Völkern einen gut durchorganisierten wachsenden Leistungsdruck bescheren. „Reformen“ ist das niedliche Stichwort dafür. Continue reading

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Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO

Buchvorstellung: “Das Finanzkapital”

Finanzpolitik und Finanzgeschäft heute

Was die krisenhafte Ausnahme über die Normalität der “systemrelevanten” Branche zu erkennen gibt

Vortrag & Diskussion
Referent: Joseph Patrick (Redaktion GEGENSTANDPUNKT)

Mittwoch, 20. April 2016, 19 Uhr · Universität Hamburg, WiWi-Bunker, Von-Melle-Park-5, Hörsaal A

Was ist los, wenn Mario Draghi die Geldmärkte flutet und dabei in Billionen rechnet? Das Geld, um das sich in dieser Gesellschaft alles dreht, das alle Leute verdienen müssen und nie geschenkt bekommen, kann die EZB offenbar nach Bedarf schöpfen. Worin besteht dieser Bedarf – und was sagt es über dieses Geld, wenn ein politisches Machtwort es erschaffen kann?

*

Was ist in die Zentralbanker gefahren, dass sie die Inflation, die sonst unerwünschte bis gefährliche Geldentwertung, auf einmal zum kaum erreichbaren Wunschziel ihrer Geldpolitik erklären? 2 % Inflation soll unsere Welt wieder in Ordnung bringen! 0,2 % Deflation, ein nicht nur stabiles, sondern gegen die Waren aufwertendes Geld soll ein Gift sein, das die Wirtschaft zerstört. Continue reading

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Wir empfehlen eine Veranstaltung des ASTA der Universität Hamburg

Eigentum – Ware – Tausch – Geld,
oder: Freie Bedürfnisbefriedigung als Dienst an der Geldvermehrung

Vortrag & Diskussion
Referent: Prof. Freerk Huisken (Universität Bremen)

Dienstag, 12. April 2016, 18 Uhr · Universität Hamburg, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal D

Schule und Hochschule lehren, dass der Markt jedem Bedürfnis offen steht und das Geld das Mittel ist, sich in ihm nach Herzenslust zu bedienen. Bereits ein Blick auf die kapitalistische Realität lässt erhebliche Zweifel an der Stimmigkeit dieses Urteils aufkommen: Wie kann das Geld ein Mittel sein, das den Konsumenten gemäß ihrer Bedürfnisse zur Verfügung steht, wenn die meisten von ihnen permanent über Geldmangel klagen und wenn sogar offiziell von Kinder-, Jugend-, Single- und Altersarmut die Rede ist? Daneben gibt es natürlich immer wieder Kritik an den Tauschbeziehungen der Marktwirtschaft: Sie reicht von der Schelte über die Geldgier der Verkäufer bis zum Befund, dass der Käufer sich auf dem Markt dem “Konsumterror” hingebe. Daneben finden sich aber auch prinzipielle Kritiken, die das Lob des Marktes auf den Kopf stellen; z.B. die, dass der Tausch eine bedürfnisfeindliche Angelegenheit sei, weil das Eigentum der Verkäufer an den Waren den Ausschluss der Konsumenten von den Mitteln ihrer Bedürfnisbefriedigung bedeutet. Doch auch diese Kritik trifft die Sache nicht: Werden die Massen an Waren denn nur zu dem Zweck produziert, dass man sie im Schaufenster beglotzt? Absurd! Und lebt nicht die kapitalistische Gesellschaft immer auch davon, dass Bedürfnisbefriedigung allenthalben stattfindet? Wie sollte sie sich sonst beständig und ziemlich nachhaltig reproduzieren? Continue reading