Das Forum Gegenargumente empfiehlt die Veranstaltung

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.

Wir setzen unsere Diskussion am Donnerstag, den 7. Dezember um 18.00 Uhr fort.

Thema: Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Fertigung: Industrie 4.0

„Wir müssen die Verschmelzung der Welt des Internets mit der Welt der industriellen Produktion schnell bewältigen, weil uns sonst diejenigen, die im digitalen Bereich führend sind, die industrielle Produktion wegnehmen werden.“ (Angela Merkel)

Industrie 4.0 ist in den Verlautbarungen von Politik und Öffentlichkeit vor allem das: Eine „Herausforderung“, die sich nicht umgehen lässt und bei der alles daran hängt, sie als Erster zu meistern, um nicht abgehängt zu werden. Da weiß man zwar, worauf es bei ihr ankommt, aber noch wenig darüber, womit man es bei dieser „vierten industriellen Revolution“ zu tun hat.
Was es mit „Industrie 4.0“, der Digitalisierung, Automatisierung und dem „Internet der Dinge“ auf sich hat und wie sie die Konkurrenz der Kapitalisten und Kapitalstandorte vorantreibt, soll Gegenstand des nächsten Diskussionstermins sein.

 Universität Hamburg, „Pferdestall“ (Soziologisches Institut, Allende-Platz 1), Raum 107

Literaturhinweis: Gegenstandpunkt 2-16 (auch im Internet unter gegenstandpunkt.com):
„Industrie 4.0“: Ein großer Fortschritt in der „Vernetzung“ und in der Konkurrenz um die Frage, wem er gehört

Veranstaltungstipp

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung des Kulturreferats des AStA der UHH

Das Bedingungslose Grundeinkommen

Ist Armut „einfach unzeitgemäß“?

Vortrag und Diskussion
Referent: ein Redakteur der Zeitschrift GEGENSTANDPUNKT

Donnerstag, 16. November 2017, 19 Uhr · Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9 (ehemals HWP), Hörsaal

Viele kritische Menschen meinen, die in der Marktwirtschaft Marke BRD heimische Armut sei angesichts beeindruckender Warenberge und Produktivkräfte eigentlich überflüssig und die Möglichkeit ihrer Überwindung deswegen ziemlich naheliegend: Mit der passenden Portion Umfairteilung – etwa über ein bedingungsloses Grundeinkommen, das vom Staat an jedermann ohne zu erbringende Gegenleistung ausgezahlt wird – wollen sie dem Kapitalismus die „Bedrohung durch Armut“ abhandeln, die so vielen seiner Insassen zu schaffen macht.
Wohlmeinende Ideen wie diese fangen sich regelmäßig von den ideellen wie den wirklichen Sachwaltern der „herrschenden Zustände“ aus Presse und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mit dem Verweis auf eben diese „herrschenden Zustände“, die „nun mal“ so sind, wie sie sind, einen Konter ein: Antikritische Stimmen bestehen darauf, dass derartige Vorstellungen sich an der unumstößlichen marktwirtschaftlichen Realität die Zähne ausbeißen – was ganz selbstverständlich für die „Realität“ und gegen die Verbesserungsideen spricht und deren Vertreter als realitätsferne Träumer blamiert. Weiterlesen

Das Forum Gegenargumente empfiehlt die Veranstaltung

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.
Wir setzen unsere Diskussion am Donnerstag, den 9. November um 18.00 Uhr fort.

Thema: Wer verdient warum wie viel?

Ein Bandarbeiter verdient weniger als ein Geschäftsführer, der Amtsleiter mehr als seine Sekretärin, ein Bankier in einem durchschnittlichen Jahr mehr als ein durchschnittlicher Facharbeiter im ganzen Leben.
Warum ist das so?
Weil sich das doch von selbst versteht. Weil es sich so gehört. Weil zu jedem Job irgendwie die passende Vergütung gehört. Weil nicht alles über einen Kamm geschoren werden darf. Das weiß ein jeder, der in der sozialen Marktwirtschaft zuhause ist – egal mit welchem Einkommen er sich darin einzurichten hat. Alles andere als Einkommensunterschiede wäre Gleichmacherei, also unangemessen und gar nicht in Ordnung.
Trotzdem: Was wäre eigentlich schlimm an dieser Sorte Gleichmacherei? Dass alle, die ihren Berufsalltag erledigen, anschließend gleichermaßen was vom Leben haben: Warum ist das undenkbar und wäre ungehörig?


Universität Hamburg, „Pferdestall“ (Soziologisches Institut, Allende-Platz 1), Raum 107

Buchtipp

GEGENSTANDPUNKT 3-17 erschienen
gs20173_titel_300dpi-copy
Details zum Inhalt HIER.
ISSN 0941-5831, € 15, in Hamburg u.a. in folgenden Buchläden erhältlich:· Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55 · Buchhandlung Kurt Heymann, Eppendorfer Baum 27 · Buchhandlung Axel Lüders, Heußweg 33 · cohen + dobernigg Buchhandel, Sternstr. 4 · Jokers Buchhandlung, Bahrenfelder Str. 119 und Grindelallee 42 · sowie in den Buchhandlungen im Hauptbahnhof / Bahnhof Altona und Airport Hamburg.
Direktbestellung bei:
GegenStandpunkt Verlagsgesellschaft, Kirchenstraße 88, 81675 München
gegenstandpunkt@t-online.de
www.gegenstandpunkt.com

Veranstaltungstipp

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung des Kulturreferats des AStA der UHH

Lauter schlechte Gründe und ein herrschaftsdienliches Ergebnis:

Wählen ist verkehrt!

Vortrag und Diskussion
Referent: Margaret Wirth (Redaktion GEGENSTANDPUNKT)

Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr · Universität Hamburg, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal C

Fürs Wählen gibt es viele Gründe, offenbar mindestens so viele wie Parteien, die gewählt werden wollen:

„Noch nie stand Deutschland so gut da wie heute. Dank Angela Merkel!“ sagt die CDU. Dafür soll man sie wählen. Weil sie die nationalen Reichtumsbilanzen produziert hat, an die man dabei denken soll? Oder weil die Kanzlerin ja schon so lange erfolgreich an der Macht ist? Oder weil es einfach nur schön ist, vom Erfolg einer Nation abhängig zu sein, die auch wirklich – nämlich gegen ihre Konkurrenten in Europa und weltweit – Erfolg hat?
„In Deutschland bekommen viele hart arbeitende Menschen nicht das, was ihnen zusteht!“ sagt die SPD. Dafür soll man sie wählen. Weil sie das jetzt ganz neu herausgefunden hat? Oder weil auch sie seit eh und je dafür verantwortlich ist? Oder weil die SPD wenigstens weiß, was wem – zumindest eigentlich – von dem Reichtum zustünde, von dem den meisten in der sozialen Marktwirtschaft der BRD noch nie etwas anderes zugekommen ist als ein Arbeitsleben im Dienst an diesem Reichtum? Weiterlesen

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung der AANO

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.
Wir setzen unsere Diskussion am Donnerstag, den 31. August um 18.00 Uhr fort.

Thema: Wie die Linke sich die rechten Wähler verständlich macht statt sie zu kritisieren

Viele wählen in Deutschland rechts, viele sind ehemals Wähler der Linken. Leitkommentatoren wiederholen genüsslich ihren Kalauer, dass Rechts und Links eh dasselbe, nämlich extrem sei, was allerdings gar nichts daran erklärt, warum das eine und nicht das andere gewählt wird. Die Linkspartei stellt sich diese Frage, einigermaßen bestürzt, denn Rechts ist für sie das Gegenteil davon, wofür Links steht: Solidarität mit Schwachen, gerade auch Flüchtlingen, Weltoffenheit…
Andere Linke erschlagen gleich die Frage mit ihrer Antwort: Die Wähler der AFD ‚sind’ einfach dieses Gegenteil von Links, Rechte eben. Aber auch dort, wo Linke der Frage nachgehen, wie es Zeitgenossen dazu bringen, rechte Wähler zu werden, machen ihre Antworten ratlos: ‚Materiell unzufrieden, sozial verunsichert, politisch orientierungslos’ seien diese Leute.
Wie bringen es solche ‚Orientierungslosen‘ denn dann zu der politischen Orientierung, rechte Parteien seien genau die rechten für sie? Und was wollen diese Linken gegen diese politische Willensbildung eigentlich einwenden?


Universität Hamburg, Institut für Wirtschaftswissenschaften
(WiWi-Bunker), Von-Melle-Park 5, Raum 2085

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung der AANO

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.
Wir setzen unsere Diskussion am Donnerstag, den 29. Juni um 18.00 Uhr fort.

Thema: Die G 20 in Hamburg: Der Gipfel gemeinsamer Verantwortung – imperialistische Konkurrenz in Höchstform


Universität Hamburg, Institut für Wirtschaftswissenschaften
(WiWi-Bunker), Von-Melle-Park 5, Raum 2085

Weitere Diskussionstermine für 2017 geben wir in den nächsten Tagen bekannt.

Buchtipp

GEGENSTANDPUNKT 2-17 erschienen
gs20172_titel_300dpi-copy
Details zum Inhalt HIER.
ISSN 0941-5831, € 15, in Hamburg u.a. in folgenden Buchläden erhältlich:· Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55 · Buchhandlung Kurt Heymann, Eppendorfer Baum 27 · Buchhandlung Axel Lüders, Heußweg 33 · cohen + dobernigg Buchhandel, Sternstr. 4 · Jokers Buchhandlung, Bahrenfelder Str. 119 und Grindelallee 42 · sowie in den Buchhandlungen im Hauptbahnhof / Bahnhof Altona und Airport Hamburg.
Direktbestellung bei:
GegenStandpunkt Verlagsgesellschaft, Kirchenstraße 88, 81675 München
gegenstandpunkt@t-online.de
www.gegenstandpunkt.com

Veranstaltungstipp

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung der AANO

Wer verdient warum wie viel?

„Leistung soll sich lohnen!“

Ein marktwirtschaftlicher Glaubenssatz auf dem Prüfstand

Vortrag und Diskussion
Referent: ein Redakteur der Zeitschrift GEGENSTANDPUNKT

Mittwoch, 14. Juni 2017, 19 Uhr · Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B

Ein einfacher Arbeiter verdient weniger als ein Techniker, beide verdienen weniger als ein Ingenieur; ein Geschäftsführer verdient mehr als seine Sekretärin, ein Arzt mehr als seine Helferin. Und die Einkommen von Managern, Spitzenfußballern oder Fernsehstars bewegen sich in noch ganz anderen Dimension. Warum ist das so?

Nach allgemeiner Auffassung ergeben sich diese Einkommensunterschiede – jedenfalls im Prinzip! – aus der Tatsache, dass in unterschiedlichen Berufen Unterschiedliches geleistet wird: Es gilt das „Leistungsprinzip“, weshalb die Marktwirtschaft sich rühmen kann, eine „Leistungsgesellschaft“ zu sein – ganz im Unterschied zu Wirtschaftsformen, in denen Gleichmacherei oder Vetternwirtschaft oder etwas ähnlich Ungerechtes herrscht. Weiterlesen

Das Forum Gegenargumente empfiehlt eine Veranstaltung der AANO

Einladung zur Diskussion

In unserem Forum diskutieren wir, was unser kapitalistisches Gemeinwesen und seine demokratische Ordnung auf die Tagesordnung setzen. Wer mit den schönfärberischen Ideologien und verständisvollen Problematisierungen in Öffentlichkeit und Wissenschaft nicht zufrieden ist, sondern wirklich wissen will, worum es da geht, wie und zu welchem Zweck unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eingerichtet sind, ist eingeladen zu unserem regelmäßigen Diskussionstermin.
Wir setzen unsere Diskussion am Donnerstag, den 15. Juni um 18.00 Uhr fort.

Thema: Wahl und Wahlrecht in der Demokratie.

Was wird eigentlich gewählt , wenn der demokratische Souverän – das Volk – einen Wahlsonntag lang seine Stimmzettel abgibt?


Universität Hamburg, Institut für Wirtschaftswissenschaften
(WiWi-Bunker), Von-Melle-Park 5, Raum 2085

Weitere Diskussionstermine für 2017 geben wir in den nächsten Tagen bekannt.